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Trinken

Le Purgatoire: ein Glas trinken in einer ehemaligen Kapelle

Unter den Gewölben einer ehemaligen Kapelle trinken: die erstaunlichste Kulisse der Krutenau, eine mutige Weinkarte und 4,6 auf über 2 200 Bewertungen.

Von Camille Roth24. August 20261 Min. Lesezeit
Le Purgatoire: ein Glas trinken in einer ehemaligen Kapelle

Le Purgatoire

Das Urteil

Zuerst der Ort: eine ehemalige Kapelle in der Rue de Zurich, Gewölbe inklusive, zur Weinbar umgebaut. Die Atmosphäre zwischen warmer Taverne und umgewidmetem Sakralbau ist in Straßburg einzigartig, und die Karte hält mit: eine große Auswahl, deren „leicht verrückte“ Entscheidungen die örtliche Presse lobt, ernsthafte Gerichte zum Teilen, und eine der sonnigsten Terrassen des Viertels. 4,6 auf über 2 200 Bewertungen: das Purgatorium ist unstrittig, was für einen Ort der Buße durchaus pikant ist.

Was man dort trinkt

Eine lange, neugierige Karte: Klassiker aus dem Elsass und anderswoher, mutige Naturweine, und echte Beratung beim Glas. Die Gerichte zum Teilen übertreffen das übliche Brettchen deutlich.

Der Hinweis für den Besuch

Die Kulisse zieht: kommen Sie unter der Woche oder reservieren Sie am Wochenende für eine Gruppe. An schönen Tagen ist die Terrasse ab 18 Uhr umkämpft. Im Winter gehören die Gewölbe bei Kerzenlicht zu den romantischsten Kulissen der Stadt.

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Häufige Fragen

Ist Le Purgatoire wirklich in einer Kapelle?
Ja: die Bar belegt eine ehemalige Kapelle in der Rue de Zurich in der Krutenau, mit den originalen Gewölben und Raumhöhen. Eine der eigenwilligsten Barkulissen Straßburgs.
Mit welchem Budget sollte man rechnen?
4 bis 8 Euro pro Glas Wein je nach Cuvée, mehr für seltene Positionen, dazu Gerichte zum Teilen. Eine mittlere Preislage für ein außergewöhnliches Raumerlebnis.
Autorenprofil

Camille Roth

Redakteurin · Essen & Trinken

In Schiltigheim geboren, arbeitete Camille zehn Jahre in der Straßburger Gastronomie, bevor sie die Schürze gegen den Notizblock tauschte. Sie schreibt über Winstubs, aufstrebende Küchen und elsässische Produkte. Ihre Regel: nie eine Adresse empfehlen, in die sie nicht auch ihre Eltern schicken würde.