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Essen

La Binchstub: die Bauern-Flammkuchen, für die sich Anstehen lohnt

Keine Reservierung, niemals: man stellt sich an, und versteht beim ersten Flammkuchen aus dem Holzofen, warum. 4,6 bei Google, Service bis 1 Uhr nachts.

Von Camille Roth24. August 20261 Min. Lesezeit
La Binchstub: die Bauern-Flammkuchen, für die sich Anstehen lohnt

La Binchstub

Das Urteil

La Binchstub hat ein Prinzip und hält daran fest: keine Reservierung, niemals, für niemanden. Man stellt sich in der Rue du Tonnelet Rouge an, und die Schlange selbst ist eine Institution geworden. Was man dafür bekommt: die besten Bauern-Flammkuchen des Zentrums, dünner Teig aus dem Holzofen, Crème und Speck von benannten Erzeugern, in einer fröhlich lauten Tresenatmosphäre.

Was man dort isst

Flammkuchen, fast ausschließlich, und das ist gut so: der klassische, der überbackene, saisonale Varianten und eine kurze Karte mit Hofprodukten. Die Preise bleiben freundlich, rund 8 bis 14 Euro pro Flammkuchen, was es zugleich zum besten günstigen Plan für ein elsässisches Abendessen mitten im Zentrum macht.

Der Hinweis für den Besuch

Der Service läuft schnell: die Schlange von 20 Uhr löst sich meist in weniger als einer halben Stunde auf. Die erfolgreichen Strategien: zur Öffnung um 18.30 Uhr da sein, oder nach 21.30 Uhr, wenn der Druck nachlässt, wobei die Küche bis 1 Uhr nachts arbeitet.

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Häufige Fragen

Kann man bei La Binchstub reservieren?
Nein, niemals: das Haus vertritt bewusst eine Politik ohne Reservierung. Man erscheint vor Ort und wartet in der Schlange, die schnell vorrückt. Die flüssigsten Zeitfenster: die Öffnung um 18.30 Uhr oder nach 21.30 Uhr.
Was kostet ein Flammkuchen bei La Binchstub?
Rund 8 bis 14 Euro je nach Belag, für Bauern-Flammkuchen aus dem Holzofen. Eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse, um im Zentrum von Straßburg zu Abend zu essen.
Autorenprofil

Camille Roth

Redakteurin · Essen & Trinken

In Schiltigheim geboren, arbeitete Camille zehn Jahre in der Straßburger Gastronomie, bevor sie die Schürze gegen den Notizblock tauschte. Sie schreibt über Winstubs, aufstrebende Küchen und elsässische Produkte. Ihre Regel: nie eine Adresse empfehlen, in die sie nicht auch ihre Eltern schicken würde.