Gedeckte Brücken: die Türme der alten Stadtmauer
Drei erhaltene Wehrtürme von ursprünglich vier, aufgereiht über dem Wasser: die Gedeckten Brücken haben seit 1784 kein Dach mehr und bleiben die Wahrzeichenkulisse der Stadt.

Der Name führt in die Irre: gedeckt sind die Brücken seit 1784 nicht mehr, als die hölzernen Dächer beim Neubau in Stein entfernt wurden. Geblieben sind die viereckigen Sandsteintürme, Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, dort errichtet, wo sich die Ill in vier Arme teilt.
Von den ursprünglich vier Türmen des 13. Jahrhunderts stehen heute noch drei. Die Anlage ist seit 1928 denkmalgeschützt.
Was man sieht
Die Reihung der Türme und Stege fotografiert man am besten von der Terrasse des Vauban-Damms, fünfzig Meter entfernt, die den nötigen Abstand gibt. Aus der Nähe erkennt man die Schießscharten und die Spuren der Fallgatter, die die Flussarme verschlossen.
Wann hingehen
Am späten Nachmittag, wenn das Streiflicht den Sandstein von vorn nimmt, oder nachts: die Anlage ist beleuchtet und das Viertel leert sich. Der Durchgang ist zu jeder Zeit frei, das Gelände nie geschlossen.
Was gleich daneben liegt
Der Vauban-Damm mit seiner kostenlosen Panoramaterrasse, La Petite France fünf Minuten östlich, und das Museum für moderne Kunst direkt gegenüber auf der anderen Uferseite.
Quellen: Google-Maps-Daten, erhoben im Juli 2026 (Bewertung, Rezensionen, Adresse), Rue89 Strasbourg zur Baugeschichte und zum Abbau der Dächer 1784. Zeiten und Preise ändern sich: prüfen Sie sie am Vortag.
Häufige Fragen
Warum heißen die Gedeckten Brücken so?
Kann man die Türme der Gedeckten Brücken besteigen?
Théo Lindner
Acht Jahre lang Gästeführer zwischen Münster und Neustadt, kennt Théo jeden Stein der Grande Île. Er entwirft die Routen des Guides, stoppt die Gehzeiten und findet die Aussichtspunkte, an denen die Reisegruppen vorbeilaufen.



